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Wissenschaft trifft auf Praxis

Studium und praktische Erfahrungen im Beruf unter einen Hut bringen – Wie geht das? Mit dem Studium der „Pflegewissenschaft“ an der Brandenburgischen Technischen Universität (BTU) Cottbus Senftenberg ist es möglich! Quasi zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Wissenschaftliche Kompetenzen gepaart mit praktischen Fertigkeiten tragen zu einer modernen Pflege bei, denn die Arbeit in Pflegeberufen bedeutet viel mehr als „nur“ die Pflege von Menschen aller Altersstufen. Gesundheitsförderung und Prävention, die Anwendung von Forschungsergebnissen und Leitlinien sowie die Beratung und Anleitung von pflegebedürftigen Menschen und deren Angehörigen gehören mittlerweile zu einer professionellen und qualitativ hochwertigen Pflege mit dazu.

Mit dem Studium erlangst du gleichzeitig einen Bachelorabschluss (Bachelor of Science) und eine hochschulische Pflegeausbildung zur Pflegefachfrau bzw. zum Pflegefachmann. Die Lehrveranstaltungen an der Hochschule bereiten dich sowohl theoretisch als auch praktisch auf die Arbeit in der Pflege vor. In den lehrveranstaltungsfreien Zeiten finden Praktika in kooperierenden pflegerischen Einrichtungen des Gesundheitswesens statt.  

Du hast bereits eine abgeschlossene Pflegeausbildung und willst deine wissenschaftlichen Kompetenzen vertiefen? Mit dem Studium der Pflegewissenschaft kannst du dich auch berufsbegleitend weiterqualifizieren! Da der Spagat zwischen Universität und Arbeit eine besonders große Studienbelastung darstellen kann, können nach individueller Prüfung Module und Praktika angerechnet werden. Dadurch reduziert sich die Anwesenheit an der Universität und eine begrenzte berufliche Tätigkeit wird möglich gemacht. 

Wissenschaft trifft auf Praxis – das interdisziplinäre Studium an der BTU Cottbus-Senftenberg macht es möglich! Bewirb dich noch jetzt für das Wintersemester 2020/2021 

Mehr Informationen findest du hier

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Oft kommt es anders und selten wie geplant

Ein Interview mit Lilly Hentschke – Auszubildende zur medizinischen Fachangestellten in Krauschwitz 

Es ist 07:15 Uhr in der Früh und wir sitzen zusammen mit Lilly Hentscke in der Arztpraxis von Frau Dr. Grez in Krauschwitz. Wir nutzen die Ruhe vor dem Sturm und haben uns mit Lilly über ihre Ausbildung zur medizinischen Fachangestellten unterhalten. Mit 18 Jahren ist sie noch sehr jung und stand vor nicht allzu langer Zeit selbst vor der schwierigen Entscheidung, welchen Weg sie nach dem Schulabschluss gehen möchte. 

Oft kommt es anders und selten wie geplant. So erging es auch Lilly, denn eigentlich wollte sie Kindergärtnerin werden. Das spätere Praktikum im Krankenhaus hat ihr jedoch eine ganz andere Welt gezeigt, in der sie ebenfalls Spaß an der Arbeit gefunden hat. „Warum dann nicht einfach beides miteinander verbinden?“ dachte sich Lilly. Von ihrem Papa gab es dann den alles entscheidenden Anstoß, mit dem Beruf der Sprechstundenschwester eine Mitte zu finden. Gesagt, getan und für Lilly begann die heraufordernde Suche nach einem Ausbildungsbetrieb. „Ich habe mich in allen möglichen Praxen in der Region beworben. Es waren viele voll, viele haben überhaupt nicht gesucht, weil auch viele gar nicht erst ausgebildet haben. Es braucht immer einen Mentor, der für den Auszubildenden zuständig ist und diese Praxis war die einzige, die ausbildet und sich vorstellen konnte einen neue Auszubildende aufzunehmen. Ich bin sehr froh hier zu sein und fühle mich auch sehr wohl.“ erklärt sie uns. Wo ein Praxisbetrieb ist, gibt es auch eine Schule. Für Lilly geht es ein- bis zweimal die Woche in das Berufsschulzentrum (BSZ) Görlitz. Der Wechsel zwischen Theorie und der praktischen Anwendung gefällt ihr besonders gut. Mit einem Lachen erklärt sie uns: „Wenn früh der Schreibtisch voll ist und ich alles abarbeiten kann – das ist total mein Ding.“ Ein Satz, den man wohl nicht so oft zu hören bekommt. Dabei betont sie aber auch, dass die Mischung aus der Arbeit am Patienten und der Arbeit am Computer eben das ausmacht, was ihr so viel Spaß bereitet und sie motiviert.  

Jeder Beruf bringt Herausforderungen mit sich und so muss auch Lilly sich immer wieder schwierigen Situationen stellen. Vor allem die Beratung von Patienten mit schweren Erkrankungen und Lebenslagen ist nicht immer leicht. Umso schöner ist das Gefühl, wenn Patienten ihr mit Dankbarkeit und einem Lächeln entgegenkommen.  

Lilly zeigt uns, dass es nicht immer eine „entweder – oder – Entscheidung“ sein muss. Mit ein wenig Geduld kannst du genau die richtige Mitte für dich finden! 

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Katharina Kluge – Sozialversicherungsfachangestellte

Mit Katharina aus Cottbus stellen wir euch den Beruf der Sozialversicherungsfachangestellten vor. 1992 begann sie Ihre Ausbildung bei der BARMER Krankenkasse und bis heute blieb sie ihrem Arbeitgeber treu. 

„SoFa´s“ wie Sozialversicherungsfachangestellte liebevoll genannt werden, reiten nicht nur Paragraphen oder wälzen dicke Gesetzesbücher, sie sind vor allem für ihre Versicherten da. Beraten aktiv rund um die Krankenversicherung und informieren Kunden über Leistungsangebote. Besonders die Beratung ihrer Versicherten erfordert viel Einfühlungsvermögen und Kommunikationsgeschick. 

„Was wirklich schön ist? Wenn man merkt den Kunden helfen zu können und die Dankbarkeit, die einem entgegengebracht wird. Wir können nicht immer alle Leistungen bewilligen, doch jedem Kunden eine Richtung geben.“  

Du brauchst Strukturen, um gut arbeiten zu können und hast Freude dabei, Menschen zu helfen? Du willst gern in einem verwaltenden Beruf tätig sein oder erste Erfahrungen in diesem Arbeitsumfeld sammeln? In vielen Einrichtungen wie auch Krankenkassen besteht die Möglichkeit, Praktika zu absolvieren. „Wir haben öfter Schülerpraktikanten oder auch UmschülerInnen bei uns. Vor allem junge Menschen, die eine Ausbildung in der Verwaltung anstreben, können sich für das Schülerpraktikum bei uns bewerben. Dabei bekommt man einen guten Eindruck davon, wie so ein Berufsalltag aussehen kann. Die Krankenkasse ist für außenstehende, junge Menschen oftmals sehr abstrakt in ihren Abläufen und Aufgaben. Mit einem Praktikum bringen wir Interessierten die Arbeit in diesem Umfeld näher und möchten Interesse für diesen spannenden Beruf wecken.“ 

Wir finden in jedem Fall ein abwechslungsreicher Beruf mit Zukunft! 

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Jessica Drogoin – Azubi Pflegefachkraft

Das ist Jessica – ein echtes Allroundtalent. Sie ist Helferin, Menschenkennerin und Teamplayer. Manchmal spendet sie auch Trost oder übernimmt die Rolle als medizinische Beraterin. Kurz gesagt: Jessica befindet sich in der Ausbildung zur Pflegefachkraft im Kursana Bad Muskau. Erste Erfahrungen in dem Bereich sammelte sie in einem Vorpraktikum im November 2017. Danach folgte die Arbeit als Hilfskraft, bis sie dann im Herbst 2018 die Ausbildung startete. Ob mit Abitur, dem Ober- oder Realschulabschluss. Die Möglichkeiten sind groß, um einen Einstieg in diesen Berufszweig zu finden. Und ist der Anfang erst einmal geschafft, nehmen die Zukunftsperspektiven kaum ein Ende. Mit Begeisterung erzählt uns Jessica von Weiterbildungsmöglichkeiten: im Wund- und Qualifikationsmanagement oder als Pflegedienstleitung kannst du zum Beispiel schrittweise mehr Verantwortung und organisatorische Aufgaben übernehmen. Mit einem Abitur besteht die Möglichkeit nach der Ausbildung beispielsweise ein Studium im Pflegemanagement anzustreben. Damit will Jessica auch verdeutlichen, dass die Vorurteile gegenüber diesem Berufsfeld längst überholt sind und die Grundpflege nur einen kleinen Teil der Arbeit ausmacht. Medikation, Vitalzeichenkontrolle, Verbände anlegen und wechseln, Dokumentation der täglichen Arbeit und Schichtübergabe gehören zum Arbeitsalltag und lassen keinen Tag dem Anderen gleichen. Der Austausch und die Begegnung mit dem Menschen bereiten ihr besonders viel Freude. Viele unterschiedliche Generationen treffen aufeinander und erzählen ihre Geschichten. Als wir Jessica fragen, was sie besonders an ihrer Arbeit motiviert erklärt sie uns, dass es Dankbarkeit und Anerkennung der Patienten und Bewohner sind: „Und wenn nicht direkt das Wort „Danke“ benutzt wird, gibt es Gesten, die immer wieder Dankbarkeit symbolisieren. Wie glücklich die Bewohner mit einer einfachen Umarmung gemacht werden und ihnen manchmal sogar Freudetränen in den Augen stehen. Das ist es, was mich jeden Tag motiviert – egal, wie anstrengend die Arbeit sein kann und wie geschafft ich am Ende des Tages bin.“ 

Wir haben gelernt: Die Ausbildung und der Beruf als Pflegefachkraft ist viel mehr als nur die Grundpflege und bringt echte Allroundtalente hervor! Die facettenreichen Aufgaben lassen garantiert nie Langeweile aufkommen und die Weiterbildungs- und Aufstiegschancen sind sehr breit gefächert. 

Eurer Team von Zukunft?Gesundheit!